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Arbeitsverbot für Förderverein

Seit vielen Jahren unterstützen wir durch unsere Arbeit, Schüler sowie Lehrer und stellen finanzielle Mittel für die Schule zur Verfügung.

Unser Verein hat gemeinsam mit Schülern nicht nur die Schule sondern auch die Stadt Schneeberg zu vielen öffentlichen Veranstaltungen präsentiert.

Wir sahen und sehen es als selbstverständlich an, dass wir in den letzten Jahren, gemeinsam mit Eltern, Schülern und Bürgern für die Erhaltung einer Schule im Stadtzentrum gekämpft haben.

Den Vorwurf des Schulleiters, wir haben uns als Verein politisch motiviert geäußert, weisen wir zurück.

Wir haben als Förderverein die Neugründung der Mittelschule Bergstadt Schneeberg in zwei Häusern und die damit verbundene Nutzung beider Schulgebäude für die kommenden Jahre begrüßt.

In einem Gespräch am 11.09.06 wurde uns vom Schulleiter angeraten, mit der Neugründung der Mittelschule Bergstadt Schneeberg, eine Namensänderung vorzunehmen bzw. der Zusammenschluss beider Vereine.

Seitens unseres Vorstandes wurde mehrfach der Versuch unternommen einen Gesprächstermin mit der Vorsitzenden des Fördervereins der Pestalozzi Mittelschule zu vereinbaren.

In Telefonaten vom 13.09.06, vom 09.10.06 und vom 29.01.07 wurde unser Vorstand jedoch immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet.

Am 26.04.07 erhielt unser Vorstand ein Schreiben des Schulleiters, aus dem die Namensänderung des Fördervereins der Pestalozzi Mittelschule Schneeberg Neustädtel e.V. hervorging.

Seit dem 30.01.07 trägt er den Namen Förderverein „Mittelschule Bergstadt Schneeberg, Sitz Haus Pestalozzi, Neustädtel e.V.“

Die Änderung der Satzung erfolgte bereits am 28.09.06 zur Mitgliederversammlung.

Dieser Verein wird der einzige Förderverein der Mittelschule Bergstadt Schneeberg sein.

Der Verein „ Freunde und Förderer der Diesterweg Mittelschule e.V.“ ist kein Ansprechpartner mehr.

Da dieses Schreiben den Briefkopf der Mittelschule Bergstadt Schneeberg und der Stadtverwaltung Bergstadt Schneeberg führte, vereinbarte der Vorstand am 09.05.07 einen Gesprächstermin beim Bürgermeister.

Am 23.05.07 trafen sich die Vorstände beider Vereine das erste Mal, es wurde vereinbart, weiter Termine sollen folgen.

Im Gespräch am 07.09.07 bekräftigte der Schulleiter der Verein „Freunde und Förderer der Diesterweg Mittelschule e.V.“ ist für seine Schule kein Ansprechpartner mehr.

Er gestattet dem Verein keine finanziellen Zuschüsse für Schüler, Schulklassen und Projekte mehr, und forderte alle Aktivitäten an seiner Schule einzustellen.

Der Schulleiter und der Förderverein im Haus Pestalozzi hatten nie die ernsthafte Absicht die beiden Vereine zu vereinigen.

Gesprächstermine zwischen beiden Vereinen wurde soweit hinausgezögert, bis vollendete Tatsachen geschaffen waren.

Das Ziel des Schulleiters war ein Förderverein, in dem auch er Mitglied ist.

Der Verein „Freunde und Förderer der Diesterweg Mittelschule e.V.“ ist auch weiterhin Ansprechpartner für Schüler und Eltern der Mittelschule Bergstadt Schneeberg.

Bitte bei Fragen und Anliegen direkt an Verein wenden.

Jahresrückblick Schuljahr 2006 / 2007

November 2006

Kegelnachmittag in Goldne Sonne Schneeberg
Untwerstützung der Theatergruppe beim Kulissenbau
Finanzielle Unterstützung für bedürftigen Schüler zum Musical

Dezember 2006

Basteln zu den Projektagen „Lichtelfest“
Prämierung des Weihnachtsbaumwettbewerbs
Austellung des besten Weihnachtsbaumes im KH Goldne Sonne
Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Vereinscafé zum Lichtelfest
Unterstützung der Theatergruppe bei Auftritten zum Lcihtelfest
Spendensammlung für den „kleinen Jacob“ aus Schneeberg

Februar 2007

Basteln in den Winterferien für den Tag der offenen tür
Ausgestaltung des Schulhauses mit Pflanzen
Organisation und Durchführung des Obstbuffets zum Tag der offenen Tür

April 2007

7. Schultehatertage in Zwickau
Finanzierung der Fahrtkosten
Betreuung der beiden Gruppen zu den 3 Theatertagen in Zwickau
Betreuung der Klöppelkursteilnehmer zum Klöppelkongress
Organisation, Vorbereitung und Durchführung des Vereinscafés an den 3 Tagen des „Internationalen Klöppelkongresses“ in Schneeberg

Mai 2007

Finanzierung der Fahrtkosten nach Zwickau für die Kurse und AG „Singen, Tanzen, Musizieren“ und „Theater“

Juni 2007

Basteln beim „Halli- Galli“ – Markt zum Kindertag in Schneeberg

Juli 2007

Finanzielle Unterstützung der Abschlussfeiern der zehnten Klassen und einer Hauptschulklasse
Letzter Schultag

Auszeichnung der besten Klassen beim Sportpokal
der Mittelschule Bergstadt Schneeberg

Dank an 35 Schüler des Hauses Diesterweg für
die Unterstützung beim Lichtelfest 2006
Als Dank erhielten alle Helfer Freikarten
für freien Eintritt am Standbad Filzteich und im Kino

Freude über Schulanmeldezahlen

Wir freuen uns, dass gewissen Unkenrufen zum Trotz in diesem Frühjahr wieder ausreichend Schüler für drei fünfte Klassen für die Mittelschule Bergstadt Schneeberg angemeldet wurden.
Das zeigt uns, dass die Eltern selbstbewusst auf ihrem Recht auf schulgeldfreie Bildung für ihre Kinder bestehen. Wir, die Eltern und die Bürger erwarten nun, dass die Stadt Schneeberg als Schulträger ihre mehrfach gegebene Zusage einlöst, bei genügend Anmeldungen erneut fünfte Klassen im Haus Diesterweg zu bilden. Gleichzeitig möchten wir die Eltern ermutigen, in ihrer Forderung auf wohnortnahe Beschulung ihrer Kinder nicht nachzulassen.

Bündnis „Für die Zukunft der Schule Bergstadt Schneeberg“

Am 15. Oktober 2006 trafen sich Vertreter des Landtages, Kreistages und Stadträte, sowie Vertreter von Vereinen um eine Initiative ins Leben zu rufen. Ziel ist, die Zukunft einer schulgeldfreien und öffentlichen Bildung in Schneeberg, auch längerfristig zu gewährleisten.

Das Bündnis sucht engagierte Bürger, Schüler und Lehrer, die diese Interessen vertreten und sich aktiv an der Neugestaltung der Mittelschule Bergstadt Schneeberg beteiligen. Öffentliche Schulbildung muss wieder attraktiv werden.

 

Gründung der Mittelschule Bergstadt Schneeberg

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus stimmt der Aufhebung der Diesterweg-Mittelschule Schneeberg, Schulgasse 7, 08289 Schneeberg zum 31.07.2006 zu.

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus stimmt der Aufhebung der Pestalozzi Mittelschule Schneeberg, Marienstraße 2a, 08289 Schneeberg zum 31.07.2006 zu.

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus stimmt der Einrichtung der Mittelschule Bergsatdt Schneeberg, Marienstraße 2a, 08289 Schneeberg zum 01.08.2006 zu.

Die Mittelschule Bergstadt Schneeberg besteht nun aus zwei Häusern, dem Haus Diesterweg und dem Haus Pestalozzi. Im Schuljahr 2006/07 werden im Haus Diesterweg 8 Klassen und im Haus Pestalozzi 15 Klassen unterrichtet.

Neue Bilder von Schulveranstaltungen

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Aktuelle Fakten zur Schneeberger Schulpolitik

  • Am 23.02.2006 erfolgte ein Beschluss des Stadtrats zur „Fusion“ beider Schulen. Die Zusage dazu hatte unser Bürgermeister im Januar von Kultusminister Flath erhalten.
  • Am 24.02.2006 stellte die Stadt Schneeberg beim RSA Zwickau den Antrag zur Fusion.
    • Das Regionalschulamt (RSA) informierte am 22.03.2006 die Stadt Schneeberg, dass das sächsische Schulgesetz keine Fusion vorsähe.
      • Kennt unser Kultusminister sein Schulgesetz nicht?
      • Wurde Ihm mitgeteilt, dass diese Zusage nicht dem sächs. Schulgesetz entspricht?

 

  • Vom 07. – 17.03.2006 erfolgte die Anmeldung der künftigen Mittelschüler.
  • Der Schulleiter der Diesterweg Mittelschule „durfte“ keine Anmeldungen entgegennehmen.
  • Anmeldungen durften nur an der Pestalozzi Mittelschule vorgenommen werden.
  • 20 Eltern gaben als Erstwunsch die Diesterweg Mittelschule an.
  • 8 Eltern hatten als Zweitwunsch die Diesterweg Mittelschule.
  • 12 Eltern melden als Erstwunsch den Besuch einer evangelischen MS an, welche noch nicht genehmigt ist. Nach schriftlicher Aussage des Kultusministers darf an einer nicht genehmigten Schule nicht angemeldet werden!
  • Eltern mit Anmeldewunsch Diesterweg Mittelschule erhalten eine Bestätigung des Schulleiters der PMS, das ihre Kinder für die Pestalozzi Mittelschule angemeldet sind!
  • Eltern legen Widerspruch ein. Vom Schulleiter der Pestalozzi Mittelschule, Herr Sack, wurde der Widerspruch abgelehnt. Der gleiche Schulleiter meldet an das RSA und Kultus 58 Anmeldungen für die Pestalozzi Mittelschule und 0 Anmeldungen für die Diesterweg Mittelschule.
  • Eltern wenden sich an das Kultusministerium und fordern Einsicht in die Anmeldeunterlagen, worauf diese Ihnen wie auch den Stadträten verwehrt wurde.
  • Das Kultus sicherte den Eltern bis 02.06.2006 endgültige Bescheide zu. Eltern mit Erstwunsch Pestalozzi erhielten diese auch pünktlich, im Gegenteil zu den Anmeldungen mit Erstwunsch Diesterweg Mittelschule. Diese erhielten einen Brief mit „Zusage noch nicht möglich“ und dem Vermerk: „Sie können der Ungewissheit mit einer Anmeldung in der Pestalozzi Mittelschule aus dem Weg gehen“. Eltern, welche für die Diesterweg anmeldeten, haben bis zum heute ( 03.07.2006 ) noch keinen gültigen Schulbescheid.

Angemerkt

  • Die Schulkonferenz der Diesterweg Mittelschule hatte in ihrem Beschluss, vom 02.05.2006 die Formulierung „gleichberechtigte Häuser“ beschlossen.
  • Auf Antrag der PDS- Fraktion zur Kreistagssitzung am 01.06.2006 wurde die Formulierung „gleichberechtigter Häuser“ in den Schulnetzplan Aue/Schneeberg aufgenommen. Der Vertreter des RSA- Zwickau legte kein Veto ein oder äußerte, dass es mit dieser Formulierung „gleichberechtigte Häuser“ Probleme geben könnte.
  • Dies wurde umgehend dem RSA mitgeteilt. Auf dieses Schreiben erhielt die Stadtverwaltung 2 Tage vor der Stadtratsitzung die Antwort des RSA Zwickau.
  • Zur Stadtratsitzung am 15.06.2006 wurde die Stadt darüber informiert.
  • Zum Schreiben über die Gründung der Mittelschule „Bergstadt Schneeberg“,mit dem Vermerk „zwei gleichberechtigte Häuser“, teilte das RSA seine Stellungnahme in der Form mit, dass bei einer Zustimmung des Stadtrates zu dieser Formulierung das RSA und das Kultusministerium diese Schule nicht genehmigen und der Diesterweg Mittelschule der Bildungsentzug zugehen wird!
  • Nach Streichung – und damit „Erpressung“ der Stadträte – stimmten 14 (vorrangig einer Fraktion) dafür und 5 dagegen! Die Stadt Schneeberg hat mit diesem Beschluss eine öffentliche Mittelschule mit 2 Häusern.
  • Beide 5. Klassen, unabhängig vom Einzugsbereich, sollen im Gebäude der Pestalozzi Mittelschule unterrichtet werden. Erst nach Bildung von drei 5. Klassen wäre die Unterrichtung auch im Stadtzentrum möglich.
  • 20 Kindern wird damit ein unzumutbarer Schulweg zugemutet. Die Eltern und auch der Landkreis finanzieren den Transport der Kinder! Sind diese Kosten nötig? Im Gebäude der Diesterweg ist Platz!

Dienst- und Rechtsaufsichtsbeschwerde

Hiermit wird mitgeteilt, dass am 25.04.2006

der Verein für die Sicherung und Unterstützung schulgeldfreier Bildung e.V.
der Verein Freunde und Förderer der Diesterweg Mittelschule e.V.
der Vorsitzende der Fraktion der PDS im Schneeberger Stadtrat
der Vorsitzende der Freien Wählervereinigung Schneeberg e.V.
der Vorsitzende des Ortsvereins Schneeberg der SPD
der Vorsitzende der PDS Schneeberg
sowie mehrere Elternsprecher und ihre Vertreter

wegen der Gefährdung des Fortbestandes des Standortes
der Diesterweg Mittelschule Schneeberg

gegen das Vorgehen von Bürgermeister Frieder Stimpel

Dienst- und Rechtsaufsichtsbeschwerde beim Staatsminister des Innern

eingelegt haben.

Bürgermeister Stimpel erhält „offenen Brief“

Werter Herr Bürgermeister,

Nachdem am 05.01.2006 die CDU-Stadträte der Stadt Schneeberg die Einreichung des Konzeptes der Gemeinschaftsschule abgelehnt haben, gibt es noch viele offene Fragen, die einer Klärung bedürfen.

In Ihrer Neujahrsansprache für das Jahr 2006 versicherten Sie der Schneeberger Bevölkerung: „Das Gespräch suchen, im Gespräch bleiben, die Sorgen und Nöte des Anderen kennen und lindern helfen … und als Stärkerer dem Schwachen helfen…“.

Am 28.09.2005 sprachen Sie von der Gefährdung des Erhalts der Diesterweg-Mittelschule. Die einzige realisierbare Chance sei die Übernahme der Schule durch einen freien Träger und behaupteten gleichzeitig noch keinen Interessenten zu haben.

Am 11.10.2005 informierten Sie die Eltern der Diesterweg-Mittelschule: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten – Privatisierung oder Schließung… Der einzige Interessent, der Evangelische Schulverein, hat noch kein fertiges Konzept.“

Bereits am 14.06.2005 war im Stadtanzeiger von einem Konzept des Evangelischen Schulvereins zu lesen. Schon im Jahre 2004 wurde ein Konzept einer evangelischen Mittelschule den Kreisräten vorgestellt und in der Freien Presse war 14.Juni 2004 zu lesen, dass ein evangelisches Schulzentrum mit Mittelschule und Gymnasium entstehen soll. Der Vorteil dieses Zentrums sei unter anderem, dass die Mädchen und Jungen zwischen Mittelschule und Gymnasium wechseln können, ohne große Einschnitte hinnehmen zu müssen.
Seit wann wissen Sie wirklich vom Konzept des Evangelischen Schulvereins?
Entspricht dieses nicht dem einer Gemeinschaftsschule?
Warum haben Sie am 11.10.05 die Eltern nicht über die Möglichkeit einer Gemeinschaftsschule unterrichtet?
Wurden Eltern und Bürger der Bergstadt Schneeberg von Ihnen wissentlich
nicht umfassend informiert?

Am 01.12.2005 sagten Sie „Fakt ist, für zwei staatliche Mittelschulen mangelt es an Kindern“. Aus Sicht von Pfarrer Meinel ( 29.12.2005) wäre es durchaus gelungen, die für die Mittelschule geforderten 40 Kinder zu erreichen .

Nach Ihren Aussagen ist jedes Kind „immer nur einmal da“.
Wieso sprechen Sie einer Gemeinschaftsschule ab auf 40 Anmeldungen zu kommen?

Sie werden“ keine Löcher stopfen und andere aufreißen“, haben Sie mehrfach betont. Unser Konzept für die Gemeinschaftsschule reißt keine Löcher, sondern verändert lediglich die Verteilung der Schüler an staatlichen Schulen.
Reißt eine Schule in freier Trägerschaft Löcher in die Schullandschaft? 

Am 01.12.2005 stimmte der Verwaltungsausschuss (nicht öffentlich) der Bergstadt Schneeberg mehrheitlich dem Konzept des Evangelischen Schulvereins zu (ohne, dass Vertreter des RSA Zwickau den Stadträten ihren pädagogischen Rat geben konnten). Herr Pfarrer Meinel stellte sein Konzept 45 Minuten vor und konnte auch auf Fragen antworten
. Warum hat man diese Möglichkeit nicht für die Vorstellung des Konzeptes der Gemeinschaftsschule geschaffen, zumal wahrscheinlich einige Stadträte den Inhalt nicht richtig verstanden haben.
Warum wurde der Öffentlichkeit nur der Entwurf des Konzeptes des Evangelischen Schulvereins vorgestellt und nicht das fertige Konzept
?

Am 07.12.2005 erhielten die Lehrer der Diesterweg-Mittelschule die Möglichkeit ein Konzept für eine Gemeinschaftsschule bis 21.12.2005zu erarbeiten und einzureichen.

Am 15.12.2005 nahmen Sie den Punkt „Übernahme der Diesterweg-Mittelschule in freie Trägerschaft“ von der Tagesordnung der Stadtratssitzung.

Seit wann wussten Sie, dass die Finanzierung der Schule in freier Trägerschaft gescheitert ist, was am 29.12.2005 in der FP zu lesen war?
Wurde deshalb der Tagesordnungspunkt herausgenommen ?

Am 21.12.2005 wurde ein Konzept für die Gemeinschaftsschule termingerecht eingereicht. Die Bevölkerung wurde umfassend darüber informiert. Dieses Konzept sollte von der Kommune an das RSA Zwickau eingereicht werden und somit eine wahre Chance für den Erhalt der Diesterweg-Schule, der Pestalozzi-Mittelschule und das Schneeberger Gymnasiums sein.

Es ging wohlbemerkt nicht um die inhaltliche Beurteilung dieses Konzeptes, was man dann den Fachleuten überlassen sollte, sondern nur um den Beschluss

dieses weiterzuleiten und dem Lehrerkollegium der Diesterweg-Mittelschule damit das verdienteVertrauen zu bekunden.
Warum lehnten Sie und die CDU-Stadträte die Einreichung des Konzeptes ab?

Am 04.01.2006 erfuhren die Lehrer, dass sie am 05.01.06 ihr Konzept im Verwaltungsausschuss kurz vorstellen sollten ( Zeitlimit: 15 Minuten!).

Am gleichen Tag sagen Sie: „Im Vordergrund steht das Wohl der Kinder. Jede gute Idee ist ernsthaft zu prüfen.“
Wie ernsthaft wurde die Idee der Gemeinschaftsschule von Ihnen und den CDU-Stadträten geprüft?

Am 07.01.2006 konnte man im Stadtanzeiger lesen: “Warum nicht zwei Häuser unter einer Leitung?“?? Am 10.11.2005 haben Sie in der Aula der Diesterweg-Mittelschule diese Möglichkeit vehement ausgeschlossen! (Nur die Privatisierung könne die Schule retten).
Können Sie diesen Widerspruch erklären?

Die Bürger erwarten und fordern von einem Bürgermeister sachliche, korrekte, umfassende Informationen.
Halten Sie Ihre Informationen über die Diesterweg-Mittelschule korrekt?

Sie sollten sich für Regelungen zur Gründung einer Gemeinschaftsschule im Kultus stark machen, mit noch mehr Mühe als Sie für die Errichtung einer Privatschule aufwendeten!

Oder ist Ihr Engagement für die Schule in Trägerschaft des Evangelischen Schulvereins dominierend durch ein privates Interesse?
Im Beamtengesetz, § 69 steht:“ Der Beamte dient dem ganzen Volk, nicht einer Partei oder sonstigen Gruppe. Er hat seine Aufgaben … unparteiisch, uneigennützig und gerecht zu erfüllen…Wohl der Allgemeinheit…“

Eltern, Schüler und auch Lehrer an öffentlichen Schulen wünschen sich die Möglichkeiten von neuen Lehr- und Lernmethoden, welche in der evangelischen Grundschule schon angewendet werden.
Warum sollen das nicht auch Schüler an staatlichen Schulen erfahren dürfen?

Am 06.03.2006 findet in Chemnitz an der Schule „Chemnitzer Schulmodell“ ein Tag der offenen Tür statt. Hier kann sich jeder über neue Lern- und Lehrmethoden informieren.

Wir hoffen, Bezug nehmend auf Ihre Rede an die Schneeberger Bevölkerung, dass Sie das Gespräch auch mit uns suchen, mit uns im Gespräch bleiben …und helfen…“.

Mit freundlichen Grüßen

Elternrat und Förderverein der Diesterweg-Mittelschule Schneeberg

Freunde und Förderer wehren sich gegen Ratsbeschluss

Der Freunde und Förderer der Diesterweg Mittelschule e.V. stellt auf dieser Seite die Dokumente (*.pdf) zur Verfügung die an die entsprechenden Entscheidungsträger in Stadt und Land gegangen sind. Diese Schreiben liegen im Original mit vollständigen Unterschriften vor.

Dokument an den sächsischen Ministerpräsidenten

An die Mitglieder des Arbeitskreises Gemeinschaftsschule
Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Dokument an Mitglieder der CDU Schneeberg,
Fraktion der CDU im Stadtrat der Bergstadt Schneeberg

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